Unsere Smart-Village-Projekte

Gemeinsam mit Kommunen in der Region realisieren wir erste Smart-Village-Projekte und Reallabore. Hier finden Sie eine Übersicht der praktischen Anwendungsfälle für IoT-Lösungen in unseren Partnerkommunen.

In den Gemeinden Breisach, Freiburg, Gundelfingen, Kirchzarten und Lahr setzen wir Referenz-Projekte rund um das Thema IoT um.

Smart-City-Reallabor für Südbaden

Das Reallabor „Smart Region Südbaden“ in Kooperation mit der Thüga startete Anfang 2020. Gemeinsam mit fünf Kommunen aus der Region setzen wir dabei Smart-City-Lösungen in die Praxis um, um diese insbesondere auch für kleine und mittlere Kommunen zu erproben.

In Freiburg im Breisgau, Breisach am Rhein, Kirchzarten, Lahr und Gundelfingen werden verschiedene intelligente Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Gebäude, Umweltschutz und Technische Betriebe geplant. Dazu zählen z. B. Verkehrszählung, Parkraumüberwachung, Messung der (Raum-)Luftqualität sowie Gewässer- und Füllstandsmonitoring.

Im Reallabor können sich Thüga-Partnerunternehmen und die Vertreter der Kommunen neue Technologien im Einsatz ansehen, sich mit anderen Partnerunternehmen vernetzen und von den gewonnenen Erkenntnissen beim Wandel zur Smart City – oder eben zur Smart Region – profitieren.

Durch unser Reallabor erhält die Digitalisierung in den Kommunen einen weiteren Schub. Und dass wir Smart City anhand konkreter Anwendungen für die Bürger greifbar machen und ihren Nutzen belegen, ist wichtig für den Erfolg.

Robin Grey, Geschäftsführer bnNETZE

Breisach am Rhein

Anwendungsfall: Parkraumüberwachung

Partner: Stadt Breisach

In Breisach wird der Wohnmobilstellplatz am Rhein mittels Parkraumsensorik überwacht. Die gesammelten Informationen zur Belegung der Stellplätze werden zukünftig auf der Homepage der Stadt Breisach abgebildet. Besucher können sich so vorab über freie Stellplätze informieren, Emissionen können vermieden und die Attraktivität als Tourismusziel gesteigert werden.

Freiburg

Anwendungsfall: Füllstandmessung von Altglascontainern

Partner: Abfall und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF)

Die Glascontainer werden jeweils mit einem Füllstandsensor ausgestattet, der mittels LoRaWAN die Füllstände in Echtzeit übermittelt. Diese Informationen ermöglichen eine zukünftige Routenoptimierung der Sammelfahrzeuge sowie eine effizientere Nutzung der Container. Dadurch kann die ASF einen höheren Servicegrad für die Bürgerinnen und Bürger gewährleisten sowie den Ressourceneinsatz und Emissionen reduzieren. Die Daten werden in einem passwortgeschützten Portal visualisiert und für den Export zur Verfügung gestellt.

Gundelfingen

Anwendungsfall: Fernauslesung der Schachtwasserzähler

Partner: Gemeindewerke Gundelfingen GmbH (GWG)

In Gundelfinden wird durch den Einbau von Sensoren die Fernauslesung der Schachtwasserzähler ermöglicht. Die erhobenen Daten werden zukünftig in einem Online-Portal visualisiert. Die Schächte werden mit einer sogenannten Bridge ausgestattet, einem Modul, das die erhaltenen Zählersignale in LoRaWAN-Signale umwandelt.

Kirchzarten

In Kirchzarten befinden sich die folgenden exemplarischen Anwendungsfälle derzeit in Umsetzung.

Anwendungsfall 1: Hochwasser-Pegelmessung

Partner: Gemeinde Kirchzarten

An insgesamt acht Standorten wird in Kirchzarten mittels Pegelsensorik zukünftig die Messung der Pegelstände sowie deren Fernauslesung ermöglicht. So kann der Einsatz von IoT einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. Die Daten werden in einem Portal visualisiert und es erfolgt eine Alarmierung per E-Mail, wenn ein festgelegter Grenzwert überschritten wird. Die Kommune profitiert von einer Auslesung der Hochwasser-Pegel, schnelleren Reaktionsmöglichkeiten sowie einem geringeren Personalaufwand bei der Überwachung.

Anwendungsfall 2: Fernauslesung der Schachtwasserzähler

Partner: Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten GmbH (EWK)

Ziel ist es, die Fernauslesung der Schachtwasserzähler in Kirchzarten zu erproben und die Daten in einem Portal zu visualisieren. Durch die Vermeidung manueller Ablesungen können der Personaleinsatz reduziert und der Arbeitsschutz erhöht werden. Die erfassten Daten sind außerdem schneller verfügbar und können direkt weiter verarbeitet werden.

Lahr

In Lahr befinden sich die folgenden exemplarischen Anwendungsfälle derzeit in Umsetzung.

Anwendungsfall 1: Parkraumüberwachung des Wohnmobilstellplatzes

Partner: Stadt Lahr

Der Wohnmobilstellplatz in Lahr wird mittels Parkraumsensorik überwacht. Die Informationen über die Belegung der Stellplätze werden zukünftig auf der Webseite der Satdt veröffentlicht, damit sich Besucher vorab darüber informieren können. Unnötige Emissionen können so vermieden werden und die Attraktivität für den Tourismus steigt.

Anwendungsfall 2: Präsenzüberwachung in Gebäuden

Partner: Stadt Lahr

Öffentliche Einrichtungen der Stadt Lahr werden mit Bewegungsmeldern und Türkontakten ausgestattet, um zu überprüfen, ob sich nach den Schließzeiten noch Personen im Gebäude befinden. Ist dies der Fall, werden die Mitarbeiter der Stadt Lahr zukünftig per App informiert, so dass sie direkt entsprechende Maßnahmen ergreifen können.

Unsere Smart-Village-Referenzen im Überblick

Ihr Kontakt zu uns

Paul Spies

Paul Spies

Projektleiter Smart City

T: 0761 279-2292

E-Mail: smartcity@bnnetze.de

Catrin Schmidlin

Catrin Schmidlin

Business Development Smart City

T: 0761 279-2292

E-Mail: smartcity@bnnetze.de