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08.05.2017

Trinkwasser in Inzlingen von bester Qualität

Wie wohlschmeckend das hiesige Trinkwasser ist, wird einem oftmals im Urlaub bewusst: An manchem ausländischen Badeort ist das Wasser stark aufbereitet oder schmeckt nach Chlor. Wie gut das Trinkwasser in Inzlingen ist, beweist nicht nur der Schluck aus dem Hahn, auch die aktuellen Trinkwasseranalysen bescheinigen eine hervorragende Qualität.

Trinkwasser in Inzlingen von bester Qualität

„Auf unserer guten Trinkwasserqualität wollen wir uns nicht ausruhen“, sagt Dirk Betting, der badenova als Leiter für die Qualitätssicherung zuständig ist. Da Wasser ein „langes Gedächtnis“ habe, sei ein präventiver Ansatz, der auf den nachhaltigen Schutz der regionalen Trinkwasserressourcen setze, notwendig. Dass sich die Bemühungen lohnen, belegen die Trinkwasseranalysen, die badenova für ihre Wasserversorgungen und Betriebsführungen alljährlich veröffentlicht. Alle Dienste rund um das Wassergeschäft wickelt die badenova-Tochter bnNETZE ab. bnNETZE ist seit 1997 für die Gemeinde Inzlingen als Dienstleister aktiv. Erfahrene Experten übernehmen die Verantwortung für den Betrieb der Wasserversorgung der 2.480 Einwohner. Die Aufgaben umfassen die Überwachung und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und behördlichen Auflagen. Die Trinkwasserqualität muss dabei höchsten Ansprüchen gerecht werden. Die Wasserqualität des Inzlinger Trinkwassers liegt deutlich unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung.

Was alle Analysen gemeinsam haben: Sowohl in bakteriologischer als auch in chemischer Hinsicht entspricht das Wasser in allen Parametern den gesetzlichen Grenzwerten. Neben den gemessenen Werten ist zudem der Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) angegeben, so dass auch ein Laie die Zahlen einordnen kann. In Deutschland sind die Richtlinien für Trinkwasser aus dem Hahn sogar strenger als für Flaschenwasser. Im bundesdeutschen Schnitt werden pro Kopf 121 Liter Wasser täglich gebraucht.

Der Versorgungsbereich in Inzlingen
Der Versorgungsbereich in Inzlingen

badenova bzw. bnNETZE verfolgt eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, um die Trinkwasserqualität dauerhaft zu erhalten. Dazu zählen u. a. ein flächendeckender Gewässerschutz, regelmäßiges Monitoring sowie eine Sicherung der Trinkwasserschutzgebiete. Auch bei Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung, Transport sowie Verteilung steht der Qualitätsaspekt an erster Stelle.

Die Herausforderungen für Wasserversorger wie badenova nehmen stetig zu: Neue Pflanzenschutzmittel (PSM) zur Schädlingsbekämpfung, der Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft, der zunehmende Konsum von Arzneimitteln durch eine immer älter werdende Gesellschaft und nicht zuletzt der Klimawandel verlangen eine erhöhte Wachsamkeit und einen professionellen Umgang mit den steigenden Anforderungen. „Zudem lassen sich durch die heutige Analytik bereits geringste Spuren von Stoffen im Wasser nachweisen“, erläutert Dirk Betting. Für die Wasserwirtschaft sind die verfeinerten Nachweis- und Analysemethoden ein großer Gewinn. Bereits geringfügige Änderungen und Entwicklungen können frühzeitig erkannt werden, lange bevor sie für die Trinkwasserqualität relevant sind.

Damit erst gar keine Schäden entstehen und behoben werden müssen, setzt das Unternehmen auf Prävention und ist im Bereich der Forschung sehr aktiv: Über den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz flossen seit 2001 deutlich über 4 Millionen Euro in Fragestellungen rund ums Wasser.

Den Flyer zur Wasserqualität Inzlingen können sich Interessierte im Bürgeramt Inzlingen, im Wasserschloss, Riehenstraße 5, 79594 Inzlingen abholen oder ganz einfach downloaden (PDF, 479KB).

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