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06.06.2018

Spektakuläre Untersuchung in Lahrer Giesenquelle

Der Giesenstollen in Lahr-Kuhbach ist von zentraler Bedeutung, um die Wasserhärte niedrig zu halten. Um die Leistungsfähigkeit und Dichtigkeit der Giesenquelle zu überprüfen, startet die badenova Tochter bnNETZE am Donnerstag, 07. Juni eine spektakuläre Tracergasuntersuchung: In den 30 m langen Stollen wird ungiftiges Gas eingeblasen und seine Ausbreitung mit Gasspürgeräten überprüft.

Wasserwerk Galgenberg Lahr
Wasserwerk Galgenberg Lahr

„Der Giesenstollen ist eine der wichtigsten Quellen in Lahr, um die Wasserhärte zur Trinkwasserversorgung der Lahrer Haushalte niedrig zu halten.“, erklärt Frank Bartmann, Leiter Bereich Wasser bei bnNETZE. Das Wasser aus diesem Bereich ist im Gegensatz zum Wasser aus den Kaiserwaldbrunnen sehr weich. Das Wasser aus dem Giesenstollen wird mit mittels Leitungen zum zentralen Wasserwerk Galgenberg gefördert (gepumpt). Dort wird es mit dem härteren Wasser aus dem Kaiserwald gemischt. Durch diese Mischung wird die Wasserhärte in Lahr deutlich minimiert. Deshalb ist es der Anspruch des Wasserdienstleisters badenova, die Leistungsfähigkeit des Giesenstollens auch künftig zu sichern. Bei der letzten Untersuchung gab es Hinweise, dass der Fassungsbereich überprüft werden sollte. Dazu arbeitet bnNETZE mit einem spezialisierten Ingenieurbüro, Bieske und Partner aus Lohmar zusammen, um die technisch anspruchsvolle und nicht alltägliche Aufgabe souverän zu lösen. Die Untersuchung sieht vor, dass der zirka 30 Meter lange Stollen mit einem ungiftigen, aber nachweisbaren Gas beaufschlagt wird. Es entsteht ein leichter Überdruck. „Auf der Oberfläche über der Quellfassung werden dann mittels eines Gasspürgeräts die möglichen Austritte des Gases festgestellt und später vermessen.“, so Frank Bartmann. Aus den Ergebnissen erhofft sich bnNETZE weitere Handlungsempfehlungen, um die Quelle für die Zukunft fit zu machen.

Allgemein zum Wasserversorger bnNETZE:

badenova bzw. bnNETZE verfolgt eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, um die Trinkwasserqualität in der Region dauerhaft zu erhalten. Dazu zählen u. a. ein flächendeckender Gewässerschutz, regelmäßiges Monitoring sowie eine Sicherung der Trinkwasserschutzgebiete. Auch bei Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung, Transport sowie Verteilung steht der Qualitätsaspekt an erster Stelle.

Damit erst gar keine Schäden entstehen und behoben werden müssen, setzt badenova auf Prävention und ist im Bereich der Forschung sehr aktiv: Über den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz flossen seit 2001 mehr als 4,5 Millionen Euro in Fragestellungen rund ums Wasser. Über 570.000 Menschen versorgt die badenova Tochter mit Trinkwasser bester Qualität.

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