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02.04.2019

Wasserversorgung der Zukunft

Kommunale Wasserversorger sollten sich zusammenschließen, gemeinsame Verbünde herstellen oder sich noch mehr als bisher über Zweckverbände organisieren. Diese Empfehlung gab der Leiter des Gesundheitsamtes Waldshut, Jürgen Thoß, beim 4. Hochrhein-Trinkwasserkolloquium in Höchenschwand.

Horst Schmidle von den Stadtwerken Waldshut-Tiengen begrüßt Teilnehmer und Vortragsredner.
Horst Schmidle von den Stadtwerken Waldshut-Tiengen begrüßt Teilnehmer und Vortragsredner.

Bei diesem gemeinam von badenova und den Stadtwerken Waldshut-Tiengen veranstalteten Hochrhein-Wasserkolloquium ging es in vielerlei Facetten um die Zukunft der kommunalen Wasserversorgung. Die Empfehlung von Jürgen Thoß(dritter von links), der auch mehr Kooperationen, Gruppenversorgung und generell nachbarschaftliche Zusammenarbeit bei der Wasserversorgung empfahl, fußte auf der Erkenntnis, dass infolge der Klimaveränderungen immer häufiger mit Trockenheiten, Wassermangel, Streß der versorgungsnetze und anderen Folgen zu rechnen sei. Er prognostizierte, dass es in fünf bis sechs Jahren für Kommunen die Pflicht zu Risikoabwägungsplänen geben wird.

Über Zukunftstechnologien bei der Trinkwasserbehandlung sprachen Josef Klinger und Jutta Eggers (im Bild links) vom Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe. Unter anderem stellten sie neue Technologien zur Trinkwasserdesinfektion vor, unter anderem die UV-LED-Technologie. Mit einer zukunftsfähigen Wirtschaftsplanung in der Wasserversorgung beschäftigte sich Christian Thomann, Finanzdezernent der Stadt Bad Krozingen. Ein weiteres Thema, vorgestellt von Simon Herrmann von der badenova Netztochter bnNETZE, waren Erneuerungsstrategien für Trinkwassernetze.

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