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30.01.2020

badenova testet innovatives Projekt im Bereich der „kleinen E-Mobilität“

Das „Betanken“ stellt bei der Elektromobilität noch für viele Anwender ein Problem dar: Zu lange dauern die meisten Ladeprozesse. Abhilfe könnte eine neuartige Akkuwechselstation schaffen: in der Station geladene Batterien können gegen leere Batterien in Fahrzeugen getauscht werden. badenova testet aktuell ein solches System, um die Eignung für E-Roller und E-Lastenräder zu erproben. Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Elektromobilität.

David Hansen (Carla Cargo) beim Wechsel des Akkus des Wechselsystems
David Hansen (Carla Cargo) beim Wechsel des Akkus des Wechselsystems

Die handlichen grünen Wechselakkus für die Leichtkrafträder stellt die Berliner Firma GreenPack her. Sie sind in 2,3 m hohen Stationen gelagert und können dort nach einem Tausch geladen werden. Die Freiburger Firma Roc-Ket erprobt das System der Wechselakkustation mit ihren E-Lastenrädern im Berufsalltag. Auch die Firma Carla Cargo, welche selbst Lastenanhänger mit E-Antrieb herstellt, nimmt am badenova-Test teil. Finanziert wird das innovative Projekt aus dem Bereich der „kleinen Mobilität“ von der ITG (Infrastruktur Trägergesellschaft mbH & Co. KG).

Peter Majer, Leiter Innovation von badenova, erläutert die Ziele, die der Energiedienstleister mit dem Projekt verfolgt: „Wir suchen nach Lösungen zur Reduzierung der Emissionen, die durch den täglichen Waren- und Pendlerverkehr in der Stadt erzeugt werden. Batteriebetriebene Leichtkraftfahrzeuge wie E-Roller und E-Lastenräder sind eine mögliche Alternative. Wenn diese durch Wechselakkus, die bequem in einem System lagern, rasch zu „betanken“ sind, entstehen keine Wartezeiten.“ Damit hat diese umweltschonende „kleine“ Elektro-Mobilität auch eine größere Aussicht auf Erfolg bzw. Akzeptanz.

Den kompletten Pressetext kann man downloaden unter badenova testet innovatives Wechselakku-System (PDF, 168KB).

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