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16.03.2015

Wasser darf kein Machtinstrument sein

Hiesiges Trinkwasser erhält laut einer Studie des Umweltbundesamtes oftmals die Note „sehr gut“. Für viele Menschen ist Trinkwasser in hoher Qualität bzw. überhaupt der Zugang zu sauberem Wasser jedoch nicht selbstverständlich. Darauf möchte der Weltwassertag 2015 aufmerksam machen. Am 20. März findet in der Universität Freiburg eine Fach-veranstaltung von Wasserexperten statt. Im Fokus: Der Film „Durst“ vom ZDF-Journalisten Claus Kleber, der sich via Skype persönlich zu Wort meldet.

Wasser darf kein Machtinstrument sein

Der von den Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1993 ins Leben gerufene Weltwassertag steht 2015 unter dem Motto „Wasser und Nachhaltigkeit“ – analog der Verabschiedung der neuen globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung. Bei der Fachveranstaltung am 20. März in der Albert-Ludwigs Universität lenken die Wasserexperten den Blick über die Landesgrenzen: Der gezeigte Film „Durst“ vom ZDF-Journalisten Claus Kleber macht auf den in vielen Ländern herrschenden Mangel an sauberem Wasser zum Trinken und die Hygiene aufmerksam. Der Mangel ist lebensbedrohlich für Millionen Menschen. Wasser, so zeigt der Beitrag, wird in manchen Regionen der Welt immer mehr zu einem Machtfaktor. badenova, die Albert-Ludwigs-Universität, das Institut für Hydrologie Freiburg, das Regierungspräsidium Freiburg sowie der Verein Regiowasser laden interessierte Bürger gemeinsam zur Fachveranstaltung anlässlich des Weltwassertages ein. Sie findet statt am

Freitag, 20. März 2015, 16.15 Uhr

Kollegiengebäude KG 1 der Albert-Ludwigs Universität

(HS 1098)

Auch wenn es in Deutschland keine gravierenden Wasserprobleme gibt, kommt Wasserversorgern hierzulande eine besondere Verpflichtungen zu: „Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das stets aufs Neue verteidigt werden muss“, sagt Johann-Martin Rogg, bei badenova für den strategischen Trinkwasserschutz verantwortlich. Aus diesem Selbstverständnis heraus engagiert sich der regionale Wasserversorger auf vielerlei Feldern. Sie reichen weit über die reine Pflege des Netzes hinaus: Grundwasserschutz, Qualitätskontrolle, Beratung der Landwirtschaft sowie Forschung und Entwicklung sind zwingend notwendig, um die hervorragende Qualität des Wassers dauerhaft zu gewährleisten.

Im deutschen Schnitt verbraucht hierzulande eine Person 121 Liter Trinkwasser pro Tag. Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA), die am 12. Februar 2015 veröffentlicht worden ist, ist die Qualität flächendeckend gut bzw. sehr gut.

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