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22.09.2016

Trinkwasser in Breisach wird vorübergehend gechlort

In der Stadt Breisach wurde gestern, 21. September ein Qualitätsproblem beim Trinkwasser festgestellt. Das teilt die badenova-Tochter bnNETZE mit. Vorsorglich wird das Trinkwasser in der Stadt Breisach sowie im Stadtteil Hochstetten ab heute (22.9.) mit Chlor desinfiziert.

Um die einwandfreie Qualität des Trinkwassers zu sichern, führen Wasserversorger regelmäßig Proben durch. Bei der jüngsten Beprobung des Trinkwassers in Breisach wurde am 21. September bei einer Probe eine Beeinträchtigung festgestellt, deren Ursachenforschung weiter andauert. Als mögliche Ursache wurde ein Rohrbruch im Leitungsbereich zwischen einem Tiefbrunnen und dem Breisacher Wasserwerk identifiziert. Weitere Trinkwasserproben im Wasserwerk sollen nun Aufschluss darüber geben, ob diese Ursache verifiziert werden kann. Der betroffene Tiefbrunnen wurde vorsorglich außer Betrieb genommen. Die Stadt Breisach wird derzeitig über einen anderen Tiefbrunnen mit Trinkwasser versorgt. Die Versorgung ist weiterhin gesichert, so bnNETZE.

Das Tochterunternehmen von badenova ist für die Trinkwasserversorgung in der Münsterstadt zuständig. Es steht in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Vorsorglich wird das Wasser in der Stadt Breisach sowie im Stadtteil Hochstetten ab heute, 22. September mit Chlor desinfiziert. Das Trinkwasser ist weiterhin zum Verzehr geeignet, kann jedoch einen leichten Chlorgeschmack aufweisen. Es wird daher empfohlen, das Trinkwasser vor der Verwendung abzukochen.

Vom aktuellen Qualitätsproblem eindeutig nicht betroffen sind die Stadtteile Ober- und Niederrimsingen, Gündlingen sowie Grezhausen. Diese werden über einen anderen Tiefbrunnen versorgt. Es werden weiterhin kontinuierlich Wasserproben im Wasserwerk entnommen. bnNETZE wird über den weiteren Verlauf der Beprobung informieren.

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