Erzeugungsanlage größer als 135 kW anmelden

Für Erzeugungsanlagen mit einer maximalen Wirkleistung von 135 kW bis 950 kW werden abhängig von der Spannungsebene des Netzanschlusses die technischen Vorgaben der VDE-AR-N 4105 in der Niederspannung sowie der VDE-AR-N 4110 in der Mittelspannung angewendet.

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung Ihrer Erzeugungsanlage als Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zu jeder Projektphase finden Sie auch eine Auflistung der erforderlichen Dokumente.

Um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten, senden Sie uns die zur jeweiligen Projektphase benötigten Unterlagen vorzugsweise per E-Mail an einspeiser.technik@bnnetze.de zu.

Melden Sie Ihre Anlage im ersten Schritt bei uns an. Zur Prüfung der Netzverträglichkeit sowie der anschließenden Zuweisung des technisch und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunkts benötigen wir folgende Informationen zu Ihrem Projekt:

Nach erfolgreicher Prüfung der Netzverträglichkeit erhalten Sie von uns die schriftliche Zusage zum Betrieb der Erzeugungsanlage mit einer Gültigkeit von 2 Monaten. Sollte sich Ihr Bauvorhaben verzögern, informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Sollte sich Ihr Netzverknüpfungspunkt in der Mittelspannung befinden erhalten Sie von uns innerhalb von 3 Wochen nach Festlegung des Netzanschlusspunktes den ausgefüllten Netzbetreiber-Abfragebogen E.9 aus der VDE-AR-N 4110 | PDF, 334,8 kB . Dies dient als Grundlage für die Anlagenzertifizierung.

Direktvermarktung

Da die Einspeiseleistung Ihrer Erzeugungsanlage mehr als 100 kW beträgt, ist die Vermarktung der erzeugten Energiemenge durch einen Händler erforderlich. Bitte informieren Sie uns mit oben stehendem Formular "Anmeldung der Erstzuordnung von EEG-Neuanlagen".

Weitere Informationen zur Direktvermarktung

Nachdem Ihr Projekt nun genehmigt ist, benötigen wir im nächsten Schritt weitere technische sowie bilanzielle Informationen. Um die geplante Betriebsweise sowie den Nachweis der elektrischen Eigenschaften der Erzeugungsanlage bewerten zu können, reichen Sie uns bitte folgende Unterlagen ein:

Einspeisemanagement gemäß § 9 EEG

Ihre Erzeugungsanlage muss mit technischen Einrichtungen ausgestattet sein, mit denen wir als Netzbetreiber jederzeit die Einspeisung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen können. Das Einspeisemanagement können Sie mit folgendem Formular beauftragen: Bestellformular Rundfunksteuerempfänger | PDF, 375,8 kB

Weitere Informationen zum Einspeisemanagement

Sofern Sie noch nicht über eine moderne Messeinrichtung mit Lieferzählwerk verfügen oder aufgrund des geplanten Messkonzepts zusätzliche Zähler erforderlich sind, benötigen wir von Ihrem Elektroinstallateur folgende Informationen:

Bitte geben Sie bei einem Zählerwechsel die zugehörige Zählernummer an, damit eine Verwechslung ausgeschlossen werden kann. Die erforderlichen Stromwandler stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Diese können in unserem Lager abgeholt oder auf Anfrage versendet werden.

Nach erfolgreicher Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage benötigen wir abschließend folgende Informationen:

Die Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage nimmt grundsätzlich der Anlagenerrichter vor. Im Vorfeld empfiehlt es sich abzuklären, ob die Anwesenheit des Netzbetreibers zusätzlich erforderlich ist.

Betriebserlaubnisverfahren

Nach Erhalt der Konformitätserklärung für Erzeugungsanlagen/Speicher erteilen wir, sofern sämtliche Unterlagen vollständig vorliegen und keine Ergänzungen erforderlich sind, die Betriebserlaubnis. Hierfür erhalten Sie von uns das Formular Betriebserlaubnisverfahren E.16 aus der VDE-AR-N 4110.

Registrierung & Einspeisevertrag

Bitte registrieren Sie Ihre Anlage direkt nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Nachdem Sie uns die Registrierungsbestätigung zugesandt haben, erstellen wir gerne Ihren Einspeisevertrag.

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