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24.08.2018

Mehr Hausener Wasser für Freiburg

Vorübergehend erhalten die Freiburger Haushalte mehr Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Hausen an der Möhlin. Das Hausener Werk ist das „zweite Standbein“ der regionalen Trinkwasserversorgung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird das dort geförderte Wasser verstärkt zur Versorgung Freiburgs genutzt, so die badenova-Tochter bnNETZE. Das Wasserwerk im Dreisamtal wird damit entlastet.

Mehr Hausener Wasser für Freiburg

Für gewöhnlich erhalten die Gebiete Freiburgs östlich der Güterbahnlinie ihr Trinkwasser aus dem badenova-Wasserwerk Ebnet im Dreisamtal. Dieses ist vom Härtegrad her etwas weicher als jenes aus Hausen. „Diese Umstellung in der Trinkwasserbewirtschaftung ist der langen Trockenheit geschuldet.“, erklärt Klaus Rhode, Bereichsleiter Wasser bei der badenova-Tochter bnNETZE. Statt den üblichen 60.000 Kubikmetern Wasser in den Sommermonaten fördert sein Team aktuell rund 70.000 Kubikmeter pro Tag. Das sind gut 15 Prozent mehr. Das Wasserdargebot in Ebnet ist in den letzten Monaten um rund 30 Prozent gesunken, weshalb zur Versorgung der rund 220.000 Bürger Freiburgs mehr Wasser aus Hausen verwendet wird. Von einem echten Versorgungsengpass sei man weit entfernt, doch was Bewirtschaftung und Transportmanagement angehe, sei die Arbeit der Badenova-Wasserexperten komplexer geworden, so Klaus Rhode weiter. Die Umstellung ist temporär und wird wieder geändert, sobald der Grundwasserspiegel in Ebnet wieder gestiegen ist.

Die badenova-Tochter bnNETZE versorgt in der Region 568.000 Menschen mit Trinkwasser.

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